Die Goggologie

Das mit der Goggologie ist eine ganz besondere Geschichte. Angefangen hat alles mit unseren Glas GT-Fahrern Thomas und Jürgen. Als die zwei im Jahre 1996 das internationale Glas-Treffen organisierten, waren wir die Kollegen ebenso eingespannt. Nicht nur bei den Vorbereitungen halfen wir gerne mit auch während des Treffens bewachte z.B. mein Bruder und ich den Parkplatz während der Glasclub auf dem Rhein eine Dampferfahrt unternahm. Irgendwann kam ein Besucher auf mich zu um mir ein Goggo Coupe´ mit Selbstmördertüren anzubieten. Eigentlich wollte ich ja nicht, aber Bj.59 hört sich halt schon cool an und dann diese Türen..... Am darauffolgenden Wochenende war Besichtigungstermin und es kam wie es kommen musste, ich habe es gekauft. Zwar war der Zustand eher bescheiden aber komplett und vor allem es war ein originales 300er Coupe´! Zwar nicht mehr mit dem originalen Motor aber das sollte noch folgen. Das Auto war überall verdellert und auch verrostet. Eine Sprühdose mit einem fast identischen Farbton wurde gefunden und entsprechend wurden die schadhaften Teile auslackiert. Die ganzen Dallen habe ich dann geschickt unter ettlichen Renn- und Sponsorenaufklebern versteckt. So hatte ich eine Menge Spaß mit meinen Mobil, zumindest solange es nicht regnete. Dann war stets ein Fußbad angesagt, so hat es da reingepisst.
Mein Bruder hat sich bei mir dann ebenfalls mit dem Goggovirus inviziert und hat sich eine 59er Limo gekauft. Thomas hatte damals noch ein 400er Goggo Cabrio. Wir planten im Jahre `97 eine Fete unter dem Motto "alte Autos und junge Mädchen" und kurz zuvor verabschiedete sich der Cabrio-Motor. Ich habe den dann noch auf den Termin unserer Fete unbedingt noch richten wollen und habe dies dann auch noch hinbekommen. Und nun vermute ich, zum Dank für die Hilfe beim Glas-Treffen und wegen der Motorgeschichte sind wir, mein Bruder und ich bei unserer 1. Carparade, so haben wir die Fete genannt, zu Goggologen geschlagen worden. Ich denke die Bilder sprechen für sich.